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Normen
ASTM D7091 ist das Standardverfahren der ASTM für die zerstörungsfreie Messung der Trockenschichtdicke (DFT) von Beschichtungen auf Metall. Einzigartig ist, dass es beide gängigen Messtechniken in einem einzigen Dokument abdeckt: das Magnetverfahren für nichtmagnetische Beschichtungen auf Eisenmetallen wie Stahl und das Wirbelstromverfahren für nichtleitende Beschichtungen auf Nichteisenmetallen wie Aluminium.
Anstatt ein völlig neues Instrument zu definieren, legt ASTM D7091 fest, wie diese Schichtdicken-Messgeräte ordnungsgemäß zu verwenden sind – wie ihre Genauigkeit verifiziert wird, wie sie justiert werden, wie oft gemessen werden muss und wie die Ergebnisse zu protokollieren sind. Es bietet Experten aus den Bereichen Qualität, F&E und Betrieb eine konsistente, wiederholbare Methode, um zu bestätigen, dass eine Beschichtung gemäß Spezifikation aufgetragen wurde, unabhängig vom darunter liegenden Metall.
ASTM D7091 beschreibt die Verwendung von Magnet- und Wirbelstrom-Messgeräten für die Trockenschichtdickenmessung. Zu den Schlüsselelementen des Verfahrens gehören:
Das Verfahren ist nicht für Beschichtungen gedacht, die sich unter der Sonde leicht verformen, und es weist darauf hin, dass metallgefüllte Beschichtungen falsche Messwerte liefern können. Hinsichtlich der Anzahl der Messungen, die über eine Fläche hinweg vorzunehmen sind, verweist es auf SSPC-PA 2; zudem ist es die maßgebliche Projektspezifikation, welche die Mindest- und Höchstdicke für jede Schicht und für das Gesamtsystem festlegt.
Die aktuelle Version ist ASTM D7091-22 (genehmigt im Juni 2022), welche die Ausgabe von 2021 ersetzt hat. Sie wurde ursprünglich im Jahr 2005 genehmigt und untersteht dem ASTM-Komitee D01 für farben und beschichtungen. Es empfiehlt sich, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuelle Revision zu bestätigen, da die ASTM ihre Normen regelmäßig überarbeitet.
Die Trockenschichtdicke ist eine der wichtigsten Prüfungen bei jedem Beschichtungsvorgang. Bei einer zu geringen Beschichtung ist das Bauteil möglicherweise nicht ausreichend gegen Korrosion oder Verschleiß geschützt. Bei einer zu hohen Dicke verschwenden Sie teures Material, riskieren Rissbildung oder schlechte Haftung und verursachen unnötige Kosten. Viele Garantien für Hochleistungsbeschichtungen hängen unter anderem davon ab, dass die korrekte Dicke für jede Schicht und für das Gesamtsystem erreicht wird – die Fähigkeit, dies zu messen und nachzuweisen, ist also sowohl kommerziell als auch technisch von Bedeutung.
Eine zuverlässige DFT-Messung hilft Experten aus Qualität, F&E und Betrieb dabei:
Da die Schichtdicke mit bloßem Auge leicht falsch eingeschätzt, aber mit einem ordnungsgemäß verifizierten Messgerät einfach nachgewiesen werden kann, schützt ein standardisiertes Verfahren wie ASTM D7091 die Integrität sowohl der Beschichtung als auch der Kundenbeziehung – über Schutzbeschichtungen, Automobilbau, Schifffahrt, Industrie und allgemeine Metallveredelung hinweg.
ASTM D7091 arbeitet mit zerstörungsfreien Schichtdicken-Messgeräten, die den Spalt zwischen der Messsonde und dem Grundmetall messen und diesen Spalt als Schichtdicke anzeigen. Bei Eisenmetallen erkennt ein magnetisches Messgerät die Änderung der magnetischen Anziehung oder des Feldes, die dadurch verursacht wird, dass die Beschichtung die Sonde vom Stahl fernhält. Bei Nichteisenmetallen nutzt ein Wirbelstrom-Messgerät ein Hochfrequenzfeld, um den Abstand zum leitfähigen Substrat zu erfassen. In beiden Fällen wird nichts geschnitten oder entfernt, sodass das Teil voll einsatzfähig bleibt.
Zentral für das Verfahren ist die Genauigkeit des Messgeräts: Die Norm beschreibt, wie ein Messgerät gegen bekannte Referenzstandards verifiziert und vor sowie während des Gebrauchs justiert wird und wie oft es zu überprüfen ist. Die Messungen werden dann gemäß den Empfehlungen des Verfahrens durchgeführt und protokolliert, wobei die Häufigkeit der Messungen über eine Fläche hinweg durch SSPC-PA 2 vorgegeben wird. Das Verifizieren, Justieren und Berichten auf diese Weise macht das Ergebnis wiederholbar und belastbar.
Industrial Physics bietet ein Schichtdicken-Messgerät von TQC Sheen an, das die Trockenschichtdickenmessung nach ASTM D7091 sowohl auf Eisen- als auch auf Nichteisenmetallen unterstützt.
Das TQC Sheen PosiTector 6000 ist ein robustes, voll elektronisches Schichtdicken-Messgerät, das sich besonders gut für ASTM D7091 eignet, da das Verfahren beide Messmethoden abdeckt und das Messgerät beide nutzt. Es wendet das Magnetverfahren auf Eisensubstraten wie Stahl und Gusseisen sowie das Wirbelstromverfahren auf Nichteisenmetallen wie Aluminium und Kupfer an, wobei es das Substrat automatisch erkennt und entsprechend misst.
Typische Merkmale sind:
Das PosiTector 6000 entspricht einer Vielzahl nationaler und internationaler Normen, darunter ASTM D7091, ASTM B499 und ASTM E376, sowie ISO 2178, ISO 2360, ISO 2808 und ISO 19840. Wenn Sie nicht sicher sind, welches Modell oder welche Sonde am besten zu Ihren Substraten und beschichtungen passt, helfen Ihnen unsere Experten gerne bei der richtigen Auswahl.
Industrial Physics unterstützt Experten aus Qualität, F&E und Betrieb weltweit mit der Fachkompetenz in der Lack- und Beschichtungsprüfung, die für ein sicheres Arbeiten mit Normen wie ASTM D7091 erforderlich ist. Ganz gleich, ob Sie den Korrosionsschutz auf Stahl prüfen, eine Beschichtung auf einem Aluminiumteil messen oder den Lackverbrauch in einer Produktionslinie kontrollieren – wir helfen Ihnen dabei, präzise, wiederholbare und zuverlässige Ergebnisse bei der Trockenschichtdicke zu erzielen.
Kontaktieren Sie uns, um Ihre Anforderungen an die Schichtdickenmessung zu besprechen.
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