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Die Zukunft nachhaltiger Verpackungen

07/27/2021

Metallverpackungen

Verpackungen aus Wellpappe

Wellpapier

Wellpappenprüfung

Die Zukunft nachhaltiger Verpackungen

Wir leben in einer Zeit, in der sich die Menschen ihrer Verantwortung für den Planeten bewusster sind als je zuvor. Mit der Nachhaltigkeit als ein zentrales Anliegen von Regierungen, Verbrauchern und Unternehmen auf der ganzen Welt, gewinnt auch das Thema Verpackung an Interesse.
Aber wie wirkt sich dies auf die Herstellung aus, wenn Unternehmen die Verwendung nicht recycelbarer Materialien reduzieren?

Zum Schutz von Verpackungen

Von Kunststoffverpackungen für Lebensmittel bis hin zu Vliesstoffen wie Schwämmen und Feuchttüchern erstreckt sich dieses Thema über mehrere Sektoren der Herstellung. Da Unternehmen nach umweltfreundlicheren Alternativen zu herkömmlichen Verpackungen suchen, ist die Gewährleistung der Integrität dieser Materialien von entscheidender Bedeutung – was bedeutet, dass die richtigen Prüfgeräte vorhanden sind.  Ob Permeationsprüfung, Kopfraumanalysen oder Berstprüfung – Unternehmen und Hersteller müssen vorbereitet sein.

Die Rolle der Verpackung bei der Reduzierung von Plastikmüll

Wenn es um Abfallreduzierung geht, ist das Thema Verpackung immer ein heißes Thema – und das aus gutem Grund. Verpackungen stellen nicht nur eine der sichtbarsten Kunststoffverwendungen dar, sondern laut einer Studie aus dem Jahr 2020 wurden 2018 in der EU schätzungsweise 174 kg Verpackungsmüll pro Einwohner erzeugt.

Das Ausmaß des Problems ist klar – allein in Großbritannien werden jedes Jahr schätzungsweise fünf Millionen Tonnen Plastik verbraucht. Im April 2021 kündigte die britische Regierung das Ziel an, vermeidbaren Plastikmüll bis Ende 2042 zu eliminieren, um diese Krise zu bekämpfen. Auf einem internationalen Klimagipfel, der von US-Präsident Joe Biden einberufen wurde, verpflichtete sich Kanada die Emissionen bis 2030 um 40 bis 45 Prozent unter dem Niveau von 2005 zu senken.  Dieses Ziel übertrifft das bisherige Ziel Kanadas, das im Rahmen des Pariser Klimaabkommens festgelegt wurde.

Dieses rechtsverbindliche internationale Abkommen zum Klimawandel wurde erstmals 2015 vereinbart und bisher von 196 Parteien angenommen. Auch wenn dies einer der wichtigsten Schritte im Kampf gegen Klimawandel ist, kann man durchaus sagen, dass radikale Veränderungen erforderlich sind, um diese Ziele zu erreichen. Und da immer mehr Gesetze eingeführt werden, ist klar, dass Hersteller von Verpackungen gezwungen sein werden, sich ständig anzupassen.

Konsumenten beeinflussen die Verpackung

Es sind nicht nur die staatlichen Gesetze, die den Wandel vorantreiben – der Wunsch nach umweltfreundlichen Verpackungen wird von vielen engagierten Menschen auf der ganzen Welt geäußert. In der Tat ist dies zu einem starken Motiv für die Kaufentscheidung der Konsumenten geworden. Millennials und die Generation Z sind sehr darauf bedacht, ihre Umweltbelastungen zu verringern und achten darauf, dass die Unternehmen, bei denen sie einkaufen, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Ein Forbes-Bericht aus dem Jahr 2019 ergab, dass 62 Prozent der Generation Z lieber bei nachhaltigen Marken einkaufen, das gleiche galt für Millennials.

Auch hier ist ein Element der Markenführung zu berücksichtigen. Wir alle haben schon Bilder von Stränden und Grünflächen die mit Plastiktüten überfüllt sind in Zeitungen gesehen. Diese Bilder lösen bei den Verbrauchern eine heftige Reaktion aus – würde sich eine Marke wirklich freuen, wenn ihr Logo damit in Verbindung gebracht wird?

‍Unternehmen im Wandel

Der Wunsch nach Veränderung ist deutlich zu spüren.  Um dies voranzutreiben – und dabei ihren Ruf zu schützen – haben viele internationale Konzerne bereits Vorhaben in Bezug auf Nachhaltigkeit bekannt gegeben. Letztes Jahr unterzeichnete ein Teil der amerikanischen Unternehmen den US-Plastics Pact und verpflichteten sich damit zu einer Reihe von Zielen, wie z. B. das alle Kunststoffverpackungen bis 2025 zu 100 % wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind.  Ähnliche Vereinbarungen wurden auch in anderen Ländern getroffen.

Auch große Marken ließen ihren Worten Taten folgen. Der Fast-Food-Riese McDonald’s hat sich verpflichtet, bis 2025 alle seine Verpackungen recycelbar zu machen, während FritoLay kürzlich bekannt gab, dass sie seit 2019 mehr als 7,8 MillionenPfund Plastikverpackungen reduziert haben.

Für viele Unternehmen wie diese, deren guter Ruf auf dem Spiel steht, besteht die größte Herausforderung darin, die Qualität der Verpackungen, die ihre Kunden gewohnt sind, aufrechtzuerhalten und gleichzeitig auf nachhaltigere Materialien umzusteigen. Doch welche neuen Anforderungen stellt dies an die Hersteller?

Die Suche nach hochwertigen nachhaltigen Verpackungen

Um Produkte in ihrer optimalen Form liefern zu können, ist eine hochwertige und schützende Verpackung zweifellos notwendig. Die Reduzierung von Abfällen, die durch Transportschäden oder Verschlechterung aufgrund unzureichender Versieglung entstehen, ist eine ständige Herausforderung für alle Sektoren. Um dieses Schutzniveau zu erreichen, mussten in der Vergangenheit Materialien verwendet werden, die schwer zu recyceln oder mit hohen Herstellungskosten zu produzieren waren.

In der heutigen Zeit suchen die Industrien jedoch nach alternativen Verpackungsmethoden, um ihre Umweltbelastung zu reduzieren, ohne die Integrität ihrer Lösungen zu beeinträchtigen. Es ist entscheidend, dass die Verpackung ihren Zweck erfüllt, um das darin enthaltene Produkt zu schützen – und im Streben nach mehr Nachhaltigkeit ist dies ein Element, bei dem Unternehmen und Hersteller einfach keine Kompromisse eingehen können.

In Branchen wie der Pharmaindustrie können Unternehmen nicht auf einen luftdichten Schutz zugunsten eines nachhaltigeren Materials verzichten. Stellt dies jedoch komplexere Probleme für Unternehmen dar, die einen nachhaltigeren Verpackungsansatz folgen möchten?

Da Unternehmen beginnen, mit neuen Verpackungsmaterialien zu experimentieren, spielt die Qualitätskontrolle wohl eine größere Rolle als je zuvor. Mit zunehmender Innovation wird es immer wichtiger, in hohe Qualität von Prüf- und Inspektionslösungen zu investieren, um die Qualität zu sichern und gleichzeitig neue nachhaltige Alternativen zu finden.

Umweltfreundliche Verpackungsmaterialien erkunden

Die Umstellung auf neue Verpackungsmaterialien und die Einführung neuer Designs mag sich für Verbraucher einfach anhören, aber hinter den Kulissen wissen wir, dass dies ein langerwieriger und wohlüberlegter Prozess ist.

Jedes neue potenzielle Design, von den Herstellern eingeführt wird, muss nicht nur auf seine umweltfreundlichen Aspekte, sondern auch auf seine Beständigkeit gegenüber entsprechenden Belastungstests untersucht werden. Ebenso werden alle Verpackungsänderungen gründlichen und fortlaufenden Qualitätskontrollen unterzogen, um sicherzustellen, dass sie einen angemessenen Schutz gemäß den Sicherheitsstandards und -vorschriften bieten.

Umgang mit Wellpappe und recyceltem Kunststoff

Viele große Marken steigen von Einwegplastik auf Papier oder recycelten Alternativen um. Im Jahr 2020 kündigte Coca-Cola in Spanien eine neue Kartonlösung für Multipack-Dosen an. Anfang dieses Jahres, stellte Nestlé mit Smarties als erste globale Süßwarenmarke auf eine vollständig recycelbar Papierverpackung um.

Auch für Schutzverpackungen hat sich Wellpappe als grüne Alternative zu weniger umweltfreundlichen Verpackungsarten angeboten. Um jedoch sicherzustellen, dass dieses Material für seinen Zweck geeignet ist, müssen sein Verhalten und seine Eigenschaften gründlich getestet werden. Bei Industrial Physics haben wir ein Portfolio von Prüf- und Inspektionsgeräten, die speziell für den Einsatz auf Wellpappe entwickelt wurden. Mit diesen Geräten wird eine Reihe verschiedener Anwendungen getestet, darunter Berst- und Druckprüfungen, um die Sicherheit, Qualität und Integrität von der Wellpappenverpackung zu gewährleisten.

Recycelter Kunststoff muss ebenfalls einer strengen Analyse unterzogen werden, um sicherzustellen, dass das Material seine Aufgabe sicher und adäquat erfüllt. Selbst vergleichbare Kunststoffe können bei Witterungseinflüssen oder langen Lagerzeiten deutlich unterschiedliche Leistungen erbringen. Daher ist es wichtig, dass die Hersteller über hochwertige Geräte verfügen, um sich zu schützen.

Die nächste Generation der Verpackungen

Da Verbraucher und Marken auf der ganzen Welt ihr Augenmerk weiterhin auf Nachhaltigkeit und ökologisch sinnvolle Prozesse richten, werden Verpackungen weiterhin ganz oben auf der Tagesordnung stehen.

Wir erwarten, dass sich Unternehmen und Hersteller dieser Herausforderung stellen. Und wir freuen uns darauf, sie bei den Testprozessen zu unterstützen, damit Unternehmen volles Vertrauen haben können, nachhaltige Verpackungslösungen auf den Markt zu bringen.

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